Pflanzenarten haben sich in ihrem Verbreitungsgebiet an bestimmte Abläufe von Temperatur und Niederschlag angepasst. Diese Wuchsrhythmen sind teilweise genetisch festgelegt.

Für eine artgerechte Kultur ist es wichtig, derartige Abläufe zu kennen. Um diese besser kennenzulernen, habe ich eine Methode entwickelt, die hilft solche Rhythmen zu erkennen und in die Praxis umzusetzen.

Kleinklimatische Feinheiten der Standorte wie Luftbewegung, Nebel, Schattenspiel usw. lassen sich dadurch nicht nachahmen, sind für den Wuchsrhythmus aber auch nicht ausschlaggebend. Diese Feinheiten und die Zusammensetzung des Kulturmediums (so weit man sie kennt) sollten bei der Kultur aber natürlich auch beachtet werden.

Zu Hause in meiner eigenen Pflanzen-Sammlung (ca. 1000 Pflanzen) wende ich diese Methode schon länger und recht erfolgreich an. Auch Arten, von denen nur sehr wenige oder keine Kulturerfahrungen vorliegen konnte ich so besser verstehen. Einige Bekannte und Freunde haben sie ebenfalls probiert und die bisherigen Ergebnisse kann man als positiv bezeichnen.

Mit den Pflanzennamen habe ich diese auf die natürlichen Vorkommen basierenden Pflegeanleitungen verlinkt. Die dortigen Beschreibungen sind etwas allgemein gehalten, wer detaillierte Auskünfte haben möchte oder eine bestimmte Art sucht, kann mich aber gerne anschreiben.

 

Ein Patentrezept sind die Beschreibungen natürlich nicht und das gärtnerische Geschick und Einfühlungsvermögen sind immer noch die besten Garanten für eine erfolgreiche Kultur. Sie helfen aber ungemein beim Verständnis der Pflanzen.