Allium L.

aciphyllum J. M. Xu


Fl. Reipubl. Popularis Sin. 14: 284. 1980

 

Horstige, armlaubige, bis 25 cm hohe Staude mit einjähriger, zylindrischer - eiförmiger, 8 – 10 mm dicker Zwiebel und netzaderiger, dunkelbrauner Zwiebelschale.

Blätter unten scheidig, 150 – 250 x 1 mm groß, gefurcht mit geschlossener Scheide.

Blütenstandstiel unten bescheidet, 15 - 25 cm lang, stielrund. Blütenstand ist eine endständige, armblütige Dolde mit 1 bleibendem, häutigen Hüllblatt.

Blütenstiel 7 – 8 mm lang.

Blütenblätter 6, 1aderig; äußere 3 eiförmig, 3 – 4 x 1 – 2 mm, innere 3 länglich, ca. 4 x 2 mm. Staubblätter 6, Filamente unten verwachsen und angewachsen, 4 – 5 mm lang, äußere 3 pfriemlich, innere 3 zweizähnig, unten breit. Nektarien konkav. Ovarium verkehrt ei-kugelig, dreilappig, Griffel 1, ziemlich lang.

Blütenfarbe rosa bis hellrot.

Blütezeit August bis Oktober.

Frucht ist eine fachspaltige, häutige Kapsel.

 

Zeichnung

 

Herkunft:

China

 

Lebensraum:

Hänge; 2000 - 2400 m üNN.

 

Flora of China

 

Pflege:

Zwiebelstaude für einen sonnigen, von Oktober bis April kühlen, von Mai bis September gut luftfeuchten, luftigen Standort für Freifläche, Felssteppe oder Alpinenhaus.

Die Mindesttemperatur liegt bei ca. -11° C; die Tagesdurchschnitts-Temperatur sollte zwischen 4° (Januar) und 20° C (Juli) liegen.

Allium aciphyllum bevorzugt ein gut durchlässiges, steiniges, sandig-humoses, ziemlich nährstoffarmes Substrat; mögliche Zusammensetzung bei Topfkultur: Lavagrus, Sand, torffreie Blumenerde (2:2:1).

Der Wasserbedarf der Art ist Mai und Oktober mäßig, von Juni bis September hoch, von November bis April gering, von November bis März sogar sehr gering. Die Hauptwachstumszeit ist von Mai bis September. In dieser Zeit düngt man mit einem flüssigen Volldünger in halber Konzentration.

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat September/Oktober bei 13 – 17° C (Kaltkeimer) oder Teilung Februar/März.

Pflanz- und Umtopfzeit ist Februar/März. Verblühtes entfernen.

Starker Frost, Staunässe und Trockenheit (Mai bis Oktober) können Schäden verursachen. Als Schädlinge können Zwiebelfliege, Weißfäule und Falscher Mehltau auftreten.